Doris Tucholka-Petersen
Eichendorffstraße 23 | 24116 Kiel
Physiotherapie:  0431 64999800
HPU / Mikronährstoff- / Ernährungsberatung:
 0431 56019544
 0431 64999801
info@tucholka.de
tucholka.de

Veröffentlicht am

Was ist eigentlich Osteopathie?

Der Mensch in seiner Gesamtheit

In den Körper des Patienten einspüren, mit wenigen gezielten Handgriffen, die einen Hauch von Intervention dazustellen scheinen. Manchmal lange Zeit an einer Stelle verweilen und in die Informationswelt des Körpers abtauchen.

Die Osteopathie nimmt jeden Patienten als Individuum wahr und behandelt ihn in seiner Ganzheit.

Sie ist ein feines Lauschen und Arbeiten mit den Händen, ein Wahrnehmen mit dem gesamten Sein. Dadurch wird dem Körper die Möglichkeit gegeben, einen ganz eigenen und individuellen Weg zurück zur Balance und Selbstregulation zu finden.

Die Osteopathie beschäftigt sich nicht mit der Behandlung einzelner Symptome, sondern will die Ursachen der Beschwerden aufspüren und behandeln.

Ziel ist es, Funktionsstörungen und Blockaden der natürlichen Bewegungsspielräume aufzuspüren und aufzuheben. Wieder Räume für Austausch, Bewegung und Fluss geben. Wenn es gelingt, die ursprüngliche Beweglichkeit von Geweben und Organen wiederherzustellen, können sich betroffenen Körperregionen entspannen und eine reduzierte Gewebespannung registriert werden.

Zusammenhängende Strukturen des menschlichen Körpers

Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt oder indirekt miteinander verbunden sind. Diesen Zusammenhang stellen die Faszien her, dünne Bindegewebshülle, die jede Struktur umgeben und gemeinsam die große Körperfaszie bilden. Diese Körperfaszie, beginnend von den Füßen bis zum Kopf, vernetzt, ummantelt und verbindet alles, bis in die kleinste Einheit.

Abhängig von anatomischen Strukturen und dem postulierenden Funktionsmechanismen kann die Osteopathie in drei Bereiche eingeteilt werden:

  1. Parietale Osteopathie/ Manuelle Therapie:  Bindegewebe, Muskulatur, Gelenke
  2. Viszerale Osteopathie: Innere Organe und deren bindegewebige Aufhängung
  3. Craniosacrale Osteopathie: Schädel, Wirbelsäule, Hirn- u. Rückenmarkshäute